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Kapitel 1: Bombenkontrolle, Windhoek und Schlager

Updated: Oct 16, 2019

7 Tage doch es fühlt sich an wie 2 Monate.


Anreise:

Heute vor einer Woche fing das Jahr in Namibia nach einer spektakulären Bombenkontrolle am Frankfurter Flughafen an.

Man sollte wirklich noch einmal vor der Kontrolle sein Handgepäck durchgehen, nicht dass sich doch noch irgendwo eine Wasserflasche versteckt hat. (Tipp Nr. 1)

Schließlich konnten wir uns (ich und mein Projektpartner) von den terroristischen Anschuldigungen befreien und dem 10-stündigen Flug über Afrika stand nichts mehr im Weg.



Eine wunderschöne Stewardess und ein basketballspielender Steward machten die 10 Stunden zu gefühlten 4 und so waren die ersten Schritte auf namibischen Boden um 5 Uhr morgens voller Energie und Vorfreude auf das, was noch kommen sollte.


Windhoek war dann the next stop.

Affen und Zebras auf dem Weg in die Hauptstadt wirkten wie ein Energy Drink, was wir auch nötig hatten als unser Auto mitten auf einer Kreuzung stehen blieb und ordentlich geschoben werden musste. Doch haaalt stoppp! Kein falsches Bild machen! Belächelt wurden wir neben ein paar klapprigen Taxis auch von Audi -und BMW-Besitzern.



Am Nachmittag besuchten wir zusammen mit mehreren Freiwilligen das nationale U-17 Frauenfußball Turnier. Zwei Teams wurden dabei von unseren herausragenden Fußballkollegen aus dem Norden Namibias trainiert, die uns am nächsten Tag mit nach Ongwediva nehmen sollten.


Essen:

Der Hunger zog uns dann gegen Mittag bei 40° zum Open Market.

Hier werden neben warmen Gerichten auch Gewürze, Früchte, Fleisch und vieles mehr verkauft. Sogar einen Schneider gab es dort, doch ein traditionelles Kleid werde ich mir erst dann kaufen, wenn ich auch zu einer Hochzeit eingeladen werde…. Bilder folgen dann...

Die neuen Eindrücke am Market waren neben den Affen am Straßenrand die erste, wirklich fremde Erfahrung, die mich direkt vor 2 Herausforderungen gestellt hat.

1. Richtig zu handeln (ich habe in DE Flohmärkte immer vermieden)

2. Mit Händen zu essen



Herausforderung Nr. 2 war dabei mit Abstand leichter zu meistern, doch um Nr 1 werde ich anscheinend hier nicht drumherum kommen. Geld wird immer nachdem man seine Bestellung angenommen hat übergeben. (Tipp Nr. 2)

Der deutsche Einfluss, den man in Windhoek, abgesehen von ein paar Straßennamen à la Wilhelm-Friedrich-Hans-Otto-Straße, kaum mitbekommt, war erst dann deutlich wiederzuerkennen, als wir abends essen waren. Schon irgendwie seltsam Schlager 12.315,3 km von Zuhause entfernt im Süden Afrikas in einer Bar zu hören.



Typisch deutsch:

Zum Glück gab es dann eine musikalischen Wandlung als wir später der namibischen Bevölkerung unsere deutschen dance-moves in einer Disco zeigen durften und natürlich, so wie es sich gehört, alle zum Staunen brachten…..typisch deutsch eben….

Als es gegen Mitternacht erstaunlicherweise anfing zu regnen wurde mir anhand der Jubel klar, dass Regen in Namibia eine komplett andere Bedeutung als in Deutschland hat. Später wurde mir erzählt, dass es seit 3 Jahren nicht mehr richtig geregnet haben soll.

Schließlich ging auch der erste Tag im Land der Kontraste zu ende.

Was danach geschehen sollte, war etwas, womit keiner von uns gerechnet hatte…...


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Ein großes DANKE an alle, die mich bereits mit einer Spende unterstützt haben. Hier ein erstes Update zu meinem Auslandsjahr: Auch wenn...

 
 
 

Comments


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Moin, moin! Mein Name ist Luis Führer und ich bin 19 Jahre alt✌.

Mit dem Abschluss des Abiturs und der anstrengenden aber auch schönen Schulzeit beginnt nun für mich ein völlig neues Kapitel. 

Seit dem 5. Oktober bin ich in Namibia, Ongwediva. 

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